Widerstand im Untergrund: Der Stuttgarter Antifaschist Alfred Hausser

Shownotes

Der 1912 in eine Stuttgarter Arbeiterfamilie geborene Alfred Hausser engagiert sich bereits als Jugendlicher im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Nach 1933 taucht er unter und schließt sich im Ruhrgebiet und in Sachsen der politischen Agitation junger Antifaschisten an. Hausser lebt über Monate illegal und in ärmsten Verhältnissen, bis er 1934 von der Gestapo aufgegriffen wird. Wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ wird er zu einer langjährigen Haftstrafe unter menschenunwürdigen Bedingungen verurteilt. Aber er wird nicht gebrochen, sondern möchte seinen Teil zu einem neuen Deutschland beitragen und beteiligt sich am Aufbau der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN). Sein eigener Kampf um Entschädigung wird dabei zum behördlichen Kleinkrieg um einzelne Haftmonate, in dem er seiner antifaschistischen Gesinnung jedoch stets treu bleibt. Kurz vor seinem Tod wird er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Alfred Hausser stirbt 2003 in Stuttgart.

Buch: Nilz Bokelberg Redaktion: Christian Küker Casting und Dialogregie: Sven Sommer Projektassistenz: Sabrina Mohr Aufnahme, Sounddesign und Mischung: Michael Viol Titelmusik: Falk Andreas Erzählerin: Ulrike Kapfer Musik: Epidemic Sound

In den Hauptrollen: Djamila Brauer als Mutter Hausser, Felix Goeser als Alfred Hausser und Omid-Paul Eftekhari als Vater Hausser. In den weiteren Rollen: Augustus Mann, Barbie Breakout, Christian Gaul, Elmar Börger, Michael Viol, Norbert Stöß, Richard Barenberg, Roman Kern, Robert Frank, Stefan Lehnen, Steffen „Schortie“ Scheumann, Sven Sommer und Thomas Arnold.

Die Grundlage für das Drehbuch bildeten die Entschädigungsakte von Alfred Hausser, die in der Abteilung Staatsarchiv Ludwigsburg des Landesarchivs Baden-Württemberg verwahrt wird. Die Handlung beruht auf wahren Begebenheiten. Einige Dialogszenen konnten aus den Akten rekonstruiert werden, andere könnten sich so oder so ähnlich zugetragen haben.

Weitere Informationen: https://www.themenportal-wiedergutmachung.de https://weareproducers.de/ https://www.landesarchiv-bw.de/sprechende-akten https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Wiedergutmachung/wiedergutmachung-ns-unrecht.html

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